Erik Bogdanow-Weilsteiner


Geboren als Erik zu Marberg-Weilsteiner (1932) ist er der älteste Sohn von Sylgia und Adalbert zu Marberg-Weilsteiner. Die Marberg-Weilsteiners zählen zu den ältesten und einflussreichsten Katzenfamilien. Erik hat einen jüngeren Bruder, Sigur, und einen Neffen, Johann Weilsteiner.

 

1960 heiratete er eine der Töchter der adeligen russischen Katzenfamilie Bogdanow; Ekaterina Bogdanowa. Aus dieser Ehe ging 1962 ein Kind hervor, Agnieszka Bogdanow-Weilsteiner. 

Aufgrund der genetischen Vorbelastung innerhalb der Familie, erlitt Ekaterina, während ihrer komplizierten Schwangerschaft, Anfälle von bis dahin nicht diagnostizierter paranoider Schizophrenie, an welcher auch ihr Bruder litt.

 

In folge dessen nahm sie sich 1963 das Leben, indem sie mit ihrer Tochter von einer Brücke sprang. Bei der späteren Untersuchung der Umstände kam heraus, dass sie bereits in den Wochen zuvor ihre Medikamente nicht mehr genommen hatte, welche dazu dienten ihre paranoiden Symptome zu lindern.

 

Erik gilt als einer der gefährlichsten Feloidea überhaupt, was nicht allein an seiner körperlichen Kraft liegt, sondern auch an der politischen und wirtschaftlichen Macht, welche aus seinen beruflichen Tätigkeiten hervor geht.

 

Gemeinsam mit seinem Neffen war er, bis Ende der 1980er Jahre, Geschäftsführer der Stjørdal-Gruppe. Bis er von seinem Posten zurücktrat und über Nacht eine vollständige Trennung der italienischen Niederlassung veranlasste.

Was genau vorgefallen ist, ist nach wie vor unbekannt. Gerüchten zu folge stand er kurz davor alles durch den Verrat Johanns zu verlieren, weswegen ihm nur noch der plötzliche Rückzug blieb.

Seitdem lebt und agiert er von seinem Wohnsitz nahe Rom aus. Aber obwohl ihm nur noch ein Bruchteil von dem geblieben ist, was einst unter seiner Kontrolle stand, ist er immer noch extrem gefährlich.

 

Erik lebt weitestgehend zurückgezogen und lässt sich auf offiziellen Anlässen nur dann sehen, wenn sich für ihn ein direkter Nutzen daraus ergibt. Politische Amtsträger oder sogar Staatsoberhäupter trifft er in seinem gesicherten Anwesen, in den italienischen Bergen. Sein Ruf erzeugt nicht nur in der Welt der Feloidea sehr viel Angst und Respekt.

 

Zur Familie in Deutschland hat er keinen Kontakt mehr, seit dem Zerwürfnis mit Johann. Was aber nicht bedeutet, dass sie einander nicht durchgehend im Blick behalten. Erik weiß genau, dass er der einzige ist der es mit Johann aufnehmen könnte; egal ob als Mensch oder Monster. Doch ihm ist ebenfalls klar, dass er nicht einfach so an ihn heran kommt. Denn genau so wie er selbst, umgibt sich Johann stets mit einem sehr loyalen Hofstaat und Leibwächtern, von denen jeder einzelne ein tödliches Ungeheuer ist.

 

Es gibt nur noch wenige Personen die ihm nahe stehen.

In der Vergangenheit bestand zwischen ihm und Satoshi Furukawa eine engere Verbindung, welche beinahe so etwas wie Freundschaft war. Seit Satoshis Rückkehr nach Japan haben sie allerdings keinen Kontakt mehr zueinander.

 

Als Feloidea ist Erik beinahe unnatürlich stark. Obwohl er aus einer so alten Familie stammt, besitzt er keine der üblichen genetischen Defekte. Sogar als Mensch ist er sehr groß und seine Ausstrahlung wird als derart einschüchternd beschrieben, dass er häufig nicht einmal ein Wort sagen muss, um Befehle zu erteilen.

Das macht es für ihn oft unnötig die Transmutation in einen Feloidea vorzunehmen.

Tut er es doch, wird Erik zur Naturgewalt, der man sich lieber sofort unterwerfen sollte, wenn man am Leben bleiben will.

Herkunft: Deutschland (norwegische Wurzeln)

Alter: 80 (*1932)

Beruf: Geschäftsführer von Stjørdal-Italy

Feloidea: Ja

 

Besondere Merkmale:

  • gilt als sehr stark, trotz seines hohen Alters
  • wird als kaltherzig beschrieben, besitzt jedoch klare Normen und Werte, an die er sich strikt hält
  • Ist, neben seinem Neffen, einer der gefürchtetsten Feloidea überhaupt

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