Die Feloidea Erkrankung


Allgemeine Informationen

Die Feloidea-Erkrankung entstand vor ca. 10 Millionen Jahren, aus einem Schwesterntyp des Tollwutvirus (Rabies lyssavirus), in den Vorfahren der heutigen Großkatzen. Nennenswert sind hierbei vor allem Barbourofelidae, Megantereon, Homotherium und Smilodon. Diese gelten als Hauptüberträger, wobei sich die späteren Feloidea nur auf Homotherium und Smilodon zurückführen lassen. Die Tiere litten wahrscheinlich unter Tollwut ähnlichen Symptomen. 

 

Die Forschung geht davon aus, dass eine Übertragung auf die Menschenaffen, durch den wechselseitigen Verzehr infizierten Fleisches zurückzuführen ist. Sehr wahrscheinlich sprang das Virus immer wieder von der einen Spezies zur anderen, wodurch es sich auf diese Weise eine Kompatibilität mit deren jeweiliger DNA aneignete. Dies wäre die Erklärung für die späteren Transmutationen, welche, je nach Urtyp, unterschiedlich stark ausfielen.

 

Die heutige Form der Erkrankung wird durch den Virusstamm von 'Feloidea virales Etruski - Typ C2' ausgelöst und kann nur durch den direkten Kontakt mit infizierten Flüssigkeiten (Blut, Sperma) übertragen werden. Dadurch gilt sie auch als sexuell übertragbare Krankheit. Einzige Ausnahme ist menschlicher Speichel. Dort konnte das Virus bisland nicht nachgewiesen werden.

 

Beim Biss durch einen Feloidea ist nicht dessen Speichel der Auslöser, auch wenn man dies eine lange Zeit dachte. Tatsächlich sind die Blutgefäße an der Mundschleimhaut der Feloidea, sehr empfindlich. Aufgrund dessen kommt es bei Kraftanstrengungen sehr schnell zu feinen Haarrissen, wodurch kleinere Mengen Blut austritt.

Beißt ein Feloidea also sein Opfer, dann bringt er zwangsläufig sein eigenes infiziertes Blut in die Wunde ein und überträgt auf diese Weise das Virus an den neuen Wirt.

 

Überlebt das Opfer den Angriff, so hat es trotzdem nur eine Überlebenschance von knapp 9%.

Das Virus beginnt umgehend damit, die DNA des neuen Wirts anzugreifen und zu verändern, was sich für diesen erst einmal in grippeähnlichen Symptomen äußert.

(Fieber, Schlafprobleme, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.)

 

Nach einigen Tagen steigt das Fieber so stark an, dass die infizierte Person kollabiert. Es kommt in der Regel zu Krampfanfällen, infolge der andauernden Überhitzung, was unbehandelt fast immer zum Tod führt.

Wird die infizierte Person nicht umgehend medizinisch versorgt, drohen Kreislaufversagen, Hirnschäden und Ersticken durch Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem).

 

Eine überstandene Infektionsphase bedeutet für die betroffene Person, dass sie sich ein Leben lang mit den daraus resultierenden Konsequenzen befassen muss.

Zum einen kann es dazu kommen, dass die Veränderungen an der DNA gesundheitliche Probleme zur Folge haben; sowohl körperliche (Erkrankungen an den Organen, Allergien, etc.) als auch psychische (Psychopathien, Wahrnehmungsstörungen, etc.).

 

Des weiteren wird sich auch eine zunehmende Wesensveränderung bemerkbar machen. Dies führt bei vielen Betroffenen irgendwann dazu, dass sie sich von Familie und Freunden zurückziehen und langsam vereinsamen.

 

Es ist wichtig die Feloidea als Erkrankung und nicht als eigene Spezies zu betrachten. 


Symptome und Folgeerkrankungen

Durch die Infektion mit Feloidea-viralis, treten folgende Beschwerden auf:

  • Grippeänliche Symptome, im Anfangsstadium nach der Infektion; wie Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitsverlust, Übelkeit und Erbrechen, erheblicher Anstieg der Körpertemperatur, Schüttelfrost
  • Schnell ansteigendes, hohes Fieber, ohne dass die gängigen Medikamente eine Linderung verschaffen können
  • Ist die infizierte Person zu diesem Zeitpunkt schwanger, kommt es zu Abbruch und Fehlgeburt. Bei einer forgeschrittenen Schwangerschaft verstirbt das ungeborene Kind, da das Virus die nicht vollständig entwickelten Organe angreift.
  • Krampf- oder Schlaganfälle, aufgrund der stark überhöhten Körpertemperatur
  • Daraus resultierende neurologische Folgeschäden, wie Sprachstörungen, Beeinträchtigung des Gedächtnisses, motorische Einschränkungen, Lähmungen, Spastiken.

Die Veränderung an der DNA, kann bleibende körperliche Schäden verursachen.

  • Sensibilitätsstörungen (Hyper-und Hyposensibilität)
  • Unverträglichkeiten und Allergien
  • Organschäden und chronische Erkrankungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Zeugungsunfähigkeit, Potenzprobleme, Verlust der Libido

Es kann zu neurologisch bedingten psychischen Problemen kommen.

  • Wesensveränderungen
  • Depressionen oder manisch-depressiven Erkrankungen
  • teilweiser oder vollständiger Empathieverlust (Soziopathie und Psychopathie)
  • Schwerwiegende psychologische Erkrankungen (Schizophrenie, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Dissoziative-Persönlichkeitsstörung, etc.)
  • Häufig entwickeln Betroffene eine Post-traumatische-Belastungsstörung, was sowohl auf den Angriff durch den Feloidea, als auch durch die belastende Infektionsphase zurückzuführen ist.

Übersteht die infizierte Person die erste Phase ohne Schäden, so kommt es dennoch zu folgenden Symptomen, welche bei jedem Feloidea unterschiedlich stark ausfallen:

  • extreme innere Unruhe
  • stark verringerte Konflikt- und Kritikfähigkeit
  • Verringerung der Sozialfähigkeit
  • schnelle Reizbarkeit und Überempfindlichkeit aller Sinne
  • das Gefühl einer 'zweiten Persönlichkeit', welche oft um die Vorherrschaft ringt
  • ungewollte Transmuationen, im späteren Verlauf der Erkrankung
  • stark erhöhte Lebenserwartung, dank welcher der Erkrankte, unter idealen Bedingungen, ein Alter von bis zu 140 Jahren erreichen kann.

Ursprung: Schwesterntyp des Rabiesvirus, vor ca. 10 Millionen Jahren

Mortalität: 91% nach der Inkubationszeit

Vereinfachtes Artwork


Skelett eines Hyaenodonta horridus. Diese Vorgänger der Großkatzen starben vor ca. 11 Millionen Jahren aus. ForscherInnen sind sich uneins darüber, ob auch sie schon mit dem Feloidea-Virus in Kontakt gekommen sein könnten.


Schädel eines Smilodon. Dieser berühmte Vertreter der Säbelzahnkatzen, ist nicht direkt mit den heutigen Feloidea verwandt. Man geht davon aus, dass aus seiner DNA der mittlerweile ausgestorbene Feloidea amazonicus hervor ging.


Skelett eines Homotherium. Sie gelten als gesicherte genetische Vorfahren des Feloidea mare balticae, aus dem sich später der Feloidea etruski C2 entwickelte.

Rekonstruktion des Homotherium. Seine besonders stark ausgeprägten Vordergliedmaße, die abfallende Rückenlinie und die vergleichsweise kurzen Eckzähne, finden sich auch in den heutigen Feloidea wieder.



Verbreitung

Obwohl das Virus seinen Ursprung in Zentralafrika hat, ist die Erkrankung mittlerweile fast auf dem gesamten Globus vertreten. Dabei ist eine häufigere Verteilung in den großen Ballungsgebieten erkennbar, was vor allem auf die engere Bebauung zurückzuführen ist. Dies betrifft vorrangig alle Großstädte in Europa, Nordamerika und Ostasien. Ebenso in den Hauptstadtgebieten Südamerikas und Afrikas.

 

Aber auch die bessere, medizinische Versorgung spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Aufgrund schlechter, oder fehlender Infrastruktur und der mangelnden Verfügbarkeit von Krankenhäusern und medizinischem Personal, sinken die Überlebenschancen für Menschen in den Dritte-Welt-Ländern, auf unter fünf Prozent. In Krisenregionen, wie Kriegs- oder Katastrophengebieten, können diese zeitweise auf fast Null fallen.

 

In den sehr abgeschiedenen Regionen der Erde gab es bislang kein Anzeichen auf die Feloidea-Erkrankung. Dies betrifft in erster Linie die zurückgezogenen Stämme des Amazonas und die abgelegenen Inselstaaten von Pazifisch-Ozeanien und ist vorrangig auf die starke Isolation und der dünnen Besiedlung zurück zu führen.

Eine Immunisierung gegen die Erkrankung, wurde bisher bei einem einzigen sibirischen Volksstamm gefunden, was allerdings auf eine genetische Mutation zurückzuführen ist. Das sich daraus ein Impfstoff oder ein Heilmittel extrahieren lässt, ist nach heutigem Stand der Forschung nicht möglich.

 

Die Anzahl der Feloidea, wird weltweit auf ca. 900.000 bis etwas mehr als 1 Millionen geschätzt. Hierbei schwanken die Zahlen stark, da es keine offiziellen Zählungen gibt und die Hochrechnungen von der Firma Stjørdal selbst durchgeführt werden. Oben genannte Krisen- und Kriegsregionen, machen eine genaue Zählung unmöglich.

 

Die Gesellschaft der Katzen ist vom ständigen Kampf um Reviere gekennzeichnet. Darüber hinaus gibt es sehr viele alte Katzenfamilien, welche überall ihre Finger im Spiel haben. Man tut gut daran, ihnen aus dem Weg zu gehen.


Evolution und aktuelle Forschung

 

Phase 1: Mitte Miozän bis Ende Pleistozän (ca. 10 Millionen Jahre bis 12.000 vor heute)

  • Miozän - Tortonium
  • 11,6 - 7,2 Millionen Jahre
  • Landmassenverteilung ähnlich zu heute
  • Warmphase mit hohen Temperaturen
  • subtropisches und feuchtes Klima
  • erhöhter CO2 Gehalt
  • globaler Anstieg des Meeresspiegels

Dem aktuellen Forschungsstand zu folge entwickelte sich die Erkrankung in Zentralafrika, wo sie zunächst durch den wechselseitigen Verzehr von infiziertem Fleisch, immer wieder zwischen Urkatze und Menschenaffe hin und her sprang. Auf diese Weise entwickelte sich eine genetische Kompatibilität für beide Spezies.

Die Mortalitätsrate lag zu diesem Zeitpunkt jedoch noch bei 100% und es wird als unwahrscheinlich angesehen, dass die Infizierten langfristig überleben konnten. (Quelle: Stjørdal Forschungszentrum, Abteilung genetische und historische Forschung, 6.2004)

 

Als Hauptüberträger konnten, Stand jetzt, vier Vertreter aus den Familien der Säbelzahnkatzen ausgemacht werden. Alle Vier gehören den heute ausgestorbenen Säbelzahnkatzen an.

 

1. Barbourofelidae (vor 20,43 bis 4,9 Mio. Jahren vor heute)

Sie waren von gedrungener Statur, ihr Körperbau ähnelte nur entfernt einer Katze und manche erreichten eine Körpergröße, welche ungefähr der eines Löwen entspricht. Unter den Urkatzen, die als Hauptüberträger der Erkrankung identifiziert wurden, sind sie die ältesten. Obwohl sie mit den anderen Drein nur indirekt verwand sind und eine eigene Unterklasse bilden. Dies stützt die These, nach der sich das Virus zunächst nur bei den frühen Vertretern der Säbelzahnkatzen finden ließ. Die Übertragung auf die übrigen, erfolgte später durch Revierüberschneidungen und Kämpfe.

 

2. Megantereon (vor 5 bis 0,5 Mio. Jahren vor heute)

Deutlich kleiner als die Artverwanden aus der Gattung der Säbelzahnkatzen, waren Megantereon trotzdem massig im Körperbau, mit einer Schulterhöhe von durchschnittlich 70 cm. Dennoch konnten die größten Exemplare ein Gewicht von bis zu 120 kg erreichen. Dies wurde vor allem durch den kräftigen Vorderbau ihres Körpers verursacht. Denn, im Gegensatz zu anderen Säbelzahnkatzen, besaßen sie sehr stark ausgeprägte Vordergliedmaßen. Ihre Hinterbeine waren dagegen vergleichsweise schwach, mit abfallender Rückenlinie.

Megantereon war über die gesamte Nordhalbkugel, Eurasien und Nordamerika, sowie Afrika verteilt. 

 

3. Homotherium (vor 5 Mio. bis 12.000 Jahren vor heute)

Wie alle Säbelzahnkatzen war auch Homotheriums Körperbau gedrungen, besaß allerdings auch einige Besonderheiten, was ihn sehr interessant für die Feloidea-Forschung macht. Denn zum einen waren diese Tiere sehr groß, mit einer Länge von 1,5 bis 2,0 m und einer Schulterhöhe von teilweise mehr als einem Meter. Ihr Gewicht könnte bei etwa 200 - 400 kg gelegen haben, was dem eines Tigers oder Löwen entspricht.

Zudem waren ihre Vorderbeine sehr viel länger als die ihrer Artverwandten. Die Eckzähne waren hingegen sehr viel kürzer und stärker gekrümmt. Ihr Gebiss deutet darauf hin, dass sie ihre Beute bei der Jagt zerrissen haben. Im Allgemeinen lässt sich darauf schließen, dass sie ausdauernde und weniger kräftige Jäger waren.

Ihre spezielle Körperform findet sich auch in den heutigen Feloidea wieder, was darauf schließen lässt, dass Homotherium, von allen vier Vertretern, der nächste Artverwandte der Feloidea sein könnte und damit als direkter genetischer Vorfahre gilt.

 

Neuste Forschungen haben zudem bewiesen, dass sich ihre Wege mit denen des Homo Sapiens sehr oft kreuzten. Skelettfunde in Nordeuropa zeigen zudem sehr viele Übereinstimmungen zu Frühformen der transmutierten Feloidea auf.

 

4. Smilodon (vor 2,59 Mio. bis 12.000 Jahren vor heute)

Der bekannteste Vertreter aus der Familie der Säbelzahnkatzen, welcher ursprünglich aus Megantereon hervor ging und später vorwiegend Nord- und Südamerika besiedelte. Sie waren von kräftiger Statur und die größten Vertreter ihrer Art konnten ein Gewicht von schätzungsweise 280 kg erreichen. Berühmt sind sie vor allem durch die charakteristisch langen Eckzähne, welche selbst bei geschlossenem Maul deutlich zu sehen waren.

Ob auch sie ein Überträger des Feloidea-Virus waren, war lange Zeit sehr umstritten. Einige neuere Funde im südamerikanischen Dschungel deuten allerdings darauf hin, dass sie eine eigene Variante des Feloidea-Virus übertrugen und der Feloidea amazonicus von ihnen abstammte. Wobei dessen Existenz nach wie vor umstritten ist, da sich bis heute keine Überreste dieser Feloidea finden ließen und man auf sie nur aufgrund von Wandmalereien und veralteten Aufzeichnungen schließen kann. In Südamerika gab es, bis zur Besiedlung durch die Europäer, eine kulturelle Verehrung von Kreaturen, welche halb-Mensch und halb-Katze gewesen sein könnten. Dabei könnte es sich um die letzten der Amazonas-Feloidea gehandelt haben. 

 

Klimamodelle und geologische Bohrungen deuten darauf hin, dass es viele der späteren Landbrücken zwischen Eurasien und Nordamerika, aufgrund des stark erhöhten Meeresspiegels durch die anhaltende Wärmephase, noch nicht gab. Dies erschwerte eine rasche Ausbreitung des Virus und ermöglichte die Ausbildung eines isolierten Schwesterntyps in Südamerika

Phase 2: Überschneidungen mit den ersten anatomisch modernen Menschen (ca. 2 Millionen Jahre vor heute)

 

Mit der Entwicklung der ersten anatomisch modernen Menschen in Afrika (Homo habilis, Homo rudolfensis, Homo erectus) entwickelte sich auch die Erkrankung weiter. Es lässt sich leider nur anhand weniger Knochenfunde erahnen, wie genau die Krankheit bei diesen Urmenschen abgelaufen sein könnte. Allerdings weisen einige Fragmente auf mögliche partielle Mutationen hin, welche wahrscheinlich irreversibel waren.

Aus den Analysen des biochemischen und genetischen Labors von Stjørdal Mongolia, in Ulaanbaatar, kann die Theorie abgeleitet werden, dass diese erste Entwicklungsform noch keine zwingend tödlichen Auswirkungen auf die infizierten Urmenschen hatte. Genauere Untersuchungen, erweisen sich jedoch als sehr schwierig, aufgrund des Mangels an geeignetem Material.

Man geht dennoch von der Existenz einer Frühform der Feloidea, den Proto-Feloidea (Feloidea africana) aus. 

 

Im Verlauf ihrer Entwicklung zum Jäger und Sammler, wanderten die frühen Menschen und Proto-Feloidea nach Norden, wobei sich zwei von Afrika ausgehende Evolutionsstränge zurückverfolgen lassen. In Europa entwickelte sich der Feloidea mare balticae, dessen Überreste erstmals 1979 in Estland gefunden wurden. Die Skelettüberreste wiesen nur wenige Mutationen auf, die sich vorwiegend auf einen sehr kompakten kleinen Knochenbau beschränkten. Verhärtungen an den Muskelansätzen von Kiefer und Schädel, sowie die sehr langen und spitz zulaufenden Zähne, deuteten auf eine Anpassung zu rohem Fleischkonsum hin. Eine spätere, digitale Rekonstruktion zeigte zudem, dass der Feloidea mare balticae eine deformierte Wirbelsäule besaß und sich in einem affenähnlichem Gang fortbewegt haben musste, welche hündisch oder wölfisch wirkte.

ForscherInnen von Stjørdal Germany untersuchen derzeit, ob es sich dabei möglicherweise um eine Rückentwicklung gehandelt haben könnte, welche durch die Infektion mit dem Ur-Virus erzwungen wurde. Mittlerweile hat man Überreste des Feloidea mare balticae auch in Norwegen, Dänemark, Südfrankreich, Norditalien und den britischen Inseln gefunden. Bei einer sehr gut erhaltenen, mumifizierten Leiche, welche bei der Entnahme von Bodenproben in den tieferen Moorschichten in Wales gefunden wurde, war es tatsächlich möglich den Mageninhalt zu untersuchen. Dies bestätigte die Annahme, dass sich dieser Ur-Typ vorwiegend von rohem Fleisch ernährte.

 

Zeitgleich mit dem europäischem Feloidea, wanderte sein Schwesterntyp nach Osten, ins Gebiet des Himalayas und später bis in den Ural und das heutige Sibirien. 1982 fand ein Geologenteam im nördlichen Uralgebirge, nahe des Cholat Sjachl, die Überreste eines sehr gut erhaltenen Ur-Feloidea. Bei den Untersuchungen stellte man fest, dass dieser nicht mit dem vorher entdeckten Feloidea mare balticae überein stimmte, da er einige gravierende Unterschiede aufwies. 

Der Feloidea altaica war selbst nach heutigen Maßstäben, mit 1,90 m bis 2,05 m, sehr groß. Zudem besaß er einen sehr stabilen Körperbau, welcher ihn auch dank seines dichten Fells extrem massig wirken ließ. Er ging vorwiegend aufrecht, was Untersuchungen an der Wirbelsäule, den Extremitäten und seinem Becken zeigen. Im Gegensatz zum heutigen Feloidea, besaß sein Kopf jedoch keine klassische Katzenform und ähnelte optisch mehr einem Primaten, mit kurzer Schnauze und vergleichsweise kurzen abgerundeten Ohren. Der Feloidea altaica besaß zudem keinen Schweif und war perfekt auf das Leben in den Tundra- und Polarregionen angepasst.

Wie bei allen Ur-Typen, war auch hier die Mutation irreversibel und man geht mittlerweile davon aus, dass Feloidea altaica Einzelgänger waren, oder nur in kleinen Gruppen zusammenlebten. Ihre Lebensweise gibt den ForscherInnen bis heute Rätsel auf.

 

Der Feloidea amazonicus ist nach wie vor sehr umstritten, da seine Existenz nie durch Knochenfunde belegt werden konnte. Wenn überhaupt, dann hat er sich von allen drei Ur-Typen als Letzter entwickelt, was mit der späten Besiedlung Südamerikas zusammenhängt. Die gängigste Theorie geht davon aus, dass sich die Erkrankung bis dahin nur in den Säbelzahnkatzen (Smilodon) entwickelt hat und dann, etwa um 12.000 v. Chr. auf die ersten Siedler überging. Ob eine Infektion bei diesen von Anfang an zu Mutationen führte, oder zunächst tödlich verlief, ist unklar.

Phase 3: Entwicklung und Wanderung der 5 Haupttypen (2000 v. Chr., bis 500 n. Chr.)

 

Im ersten Jahrtausend vor Christus, entwickelte sich in Südeuropa die Kultur der Etrusker. Diese siedelten ursprünglich von Lydien (heutige Türkei) in den Norden Italiens, wo sie sich zu einer antiken Hochkultur entwickelten, deren Kunst maßgeblich durch griechische und orientalische Einflüsse geprägt war. Später ging ihre Kultur ins römische Reich ein und wurde von dieser irgendwann überlagert und verdrängt. Ihre Spuren finden sich bis heute im gesamten Mittelmeerraum.

 

1986 fand man, bei Ausgrabungen einer alten etruskischen Siedlung nahe Fucecchio (Italien), in einer Grabkammer das sehr gut erhaltene Skelett eines Feloidea. Die spezielle Zusammensetzung des Bodens und die luftdicht verschlossene Kammer, hatten dafür gesorgt, dass sich die Knochen nicht vollständig zersetzen konnten. Mittels Radio Carbon Datierung, errechneten die ForscherInnen, dass dieser Feloidea um 300 bis 500 nach Christus gelebt haben musste. Zudem konnte man im Labor, aus den Knochen, immer noch aktive Viren extrahieren, was einen Meilenstein für die Feloidea-Forschung bedeutete.

 

Moderne Analyse- und Vergleichsmethoden zeigen eine fast vollständige Übereinstimmung des etruskischen Feloidea-Virus,  mit dem des modernen Feloidea. Man nimmt an, dass er das Resultat einer Kreuzinfektion aus dem Feloidea mare balticae und dem Feloidea altaica sein könnte. Letzteres kam mit den etruskischen Siedlern von südwest-Asien, über Griechenland, nach Südeuropa. Wie genau diese Vermischung stattfand, ist noch nicht eindeutig geklärt. Eine Theorie setzt dabei die Möglichkeit einer "stummen Infektion" voraus. Also einer Infektion, ohne dass der Erkrankte irgendwelche Symptome aufweist, das Virus aber trotzdem unbemerkt weitergeben kann.

 

Am Skelett von Etrusk lässt sich dabei deutlich erkennen, dass dieser Kreuztyp, Feloidea etruski C1, gegenüber dem nordeuropäischen Feloidea sehr viele physiologische und genetische Vorteile besaß. Wie auch beim Feloidea altaica, war der Feloidea etruski zu einer vollständigen Transmutation in der Lage. Seine Physiologie glich dabei den heutigen Feloidea:

  • der Gang auf den Hinterläufen, mit nach vorn verlagerter Körperachse und ein langer Schweif, um den Körper in Balance zu halten
  • vergleichsweise lange Vordergliedmaße mit breitem Kreuz und nach hinten abfallender Rückenlinie
  • anatomisch humanoide Hände mit opponierbaren Daumen
  • katzenhafte Schädelform mit langer Schnauze

Man stellte bei Untersuchungen zudem fest, dass das Volumen des Schädels genug Platz für ein humanoides Gehirn bot und der Feloidea etruski damit physisch zu komplexen Überlegungen in der Lage gewesen sein könnte. Unter Berücksichtigung eines animalischen Bewustseins, so wie beim modernen Feloidea. Dies könnte ihm kreative Problemlösung und strategische Planung bei der Jagt ermöglicht haben. Wohingegen die Vermessungen der Schädel von Feloidea mare balticae auf eine deutliche Intelligenzreduktion hindeuten. Im Vergleich zu den südeuropäischen Artverwandten, entsprach die Größe ihrer Gehirne denen von Caniden.

 

Diese Vorteile sorgten dafür, dass sich der Feloidea etruski C1 im gesamten Mittelmeerraum, der arabischen Halbinsel und Nordafrika ausbreiten konnte. Im heutigen Pakistan fand man ebenfalls Überreste, welche sich auf einen ähnlichen Zeitraum datieren lassen. Lebende Viren konnten allerdings noch kein weiteres Mal extrahiert werden.

Das Skelett von Etrusk befindet sich derzeit in Deutschland, im Besitz von Johann Weilsteiner.

 

Des weiteren hat sich, um etwa 2000 vor Christus, eine Abspaltung des Feloidea altaica im Himalaya zum Feloidea mongolica entwickelt. Wobei manche ForscherInnen die Ansicht vertreten, dass es zwischen diesem und seinem Ausgangstyp zu viele Gemeinsamkeiten gibt, um von einer eigenen Feloideaform zu sprechen.

Beide weisen eine sehr ähnliche Statur und Anpassung an den jeweiligen Lebensraum auf, wobei sich Feloidea mongolica auf das Leben im Hochgebirge spezialisiert hat und, so die ForscherInnen, sein Blut eine deutlich höhere Sauerstoffsättigung aufwies. Knochenfunde in einer Höhe von 6000 Metern, belegen diese Theorie. Interessant und einzigartig sind die Backenzähne des mongolischen Feloidea. Sie besitzen Kauflächen die ihnen eine omnivore Ernährung ermöglicht und bei der Untersuchung ihres Mageninhalts konnten Beeren, Wurzeln und Flechten gefunden werden. Dies war notwendig, um ihr Überleben in diesen extremen Bergregionen zu sichern.

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Feloidea mongolica dazu in der Lage waren einfache Werkzeuge zu bauen und zu benutzen.

Später wanderten einige von ihnen in den Nordosten Asiens und über die schmalen Landbrücken nach Nordamerika, wo sich ihre Spuren in den nördlichen Anden, dem Flachland und Teilen Kanadas finden lassen.

Phase 4: Entwicklung des Feloidea etruski C2, als dominante Art (800 n. Chr. bis heute)

 

Feloidea mare balticae

In der Mitte des ersten Jahrtausends nach Christus verschwand der Feloidea mare balticae innerhalb weniger Jahrhunderte. Als Ursache für sein plötzliches Aussterben konnten dabei die Auswirkungen der sogenannten kleinen Eiszeit ermittelt werden. Die damals sehr kalten und nassen Sommer führten europaweit zu Ernteausfällen, Hungersnöten und dem vermehrten Auftreten von Krankheiten.

Dieser Zustand des "anhaltenden Elends" bewirkte vielerorts eine religiös motivierte Radikalisierung, was sich vorwiegend gegen alles nicht-christliche richtete und zwischen 1550 und 1650 in der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung endete. Der nordeuropäische Feloidea, welcher von den Menschen fälschlicherweise den Wölfen zugeordnet wurde und so den Begriff des Werwolfs prägte, wurde von da an aktiv verfolgt und getötet. 

Obwohl ihnen von den nordischen Völkern noch eine gewisse Verehrung zuteil wurde (beispielsweise von den Skythen) wandelte sich mit zunehmender Verbreitung des Christentums das Bild und die Feloidea wurden nun als böses Omen, oder Dämonen angesehen. Hunger und Seuchen entvölkerten zudem ganze Landstriche, weswegen das Virus irgendwann keinen neuen Wirt mehr fand, bis der letzte nordeuropäische Feloidea schließlich um 1670 verschwand und dieser Urtyp seitdem als ausgestorben gilt.

 

Feloidea altaica

Die letzte Sichtung des Feloidea altaica, wird auf das Jahr 1804 im Ural datiert. Beim dort ansässigen, indigenen Volk der Mansen wurden diese Feloidea verehrt und in ihrer Sprache als 'Menk' bezeichnet, deren Reviere und Jagdgründe für die Mansen bis heute heiliger Boden ist, welcher nur von Schamanen betreten werden darf. 

Warum genau der Feloidea altaica ausstarb, obwohl er keine Fressfeinde besaß und in der dünn besiedelten Taiga nicht bejagt wurde, war zunächst ein großes Rätsel. Erst genauere Untersuchungen des Blutes der Mansen zeigte, dass dieses Volk eine vollständige Immunisierung gegen das Feloidea Virus besitzt. Diese Immunisierung ist genetisch bedingt und kann nicht extrahiert oder kopiert werden, was die Herstellung eines Impfstoffs oder Heilmittels aktuell nicht möglich macht.

Dennoch gilt diese Entdeckung als Hauptgrund für das Aussterben des sibirischen Feloidea. Sie konnten die Erkrankung nicht mehr auf neue Wirte übertragen, was ihre Zahl schrittweise schrumpfen ließ und es ihnen immer schwerer machte, in einem so großen Gebiet Partner für die natürliche Fortpflanzung zu finden. Zusätzlich wird dies durch die Schwierigkeiten einer Feloideaschwangerschaft negativ beeinflusst, bei der es oft zu Todgeburten oder schweren Fehlbildungen kommt und Welpen nur selten ein adultes Lebensalter erreichen.

 

Feloidea mongolica

Ein ähnliches Schicksal könnte auch den Feloidea mongolica ereilt haben. Bislang gibt es nur einige grobe Theorien, welche von den wenigen Überlieferungen der nordamerikanischen Ureinwohner gestützt werden, die sich in den Staatsarchiven finden lassen. Leider sind viele Informationen, aufgrund der Deportierung durch die europäischen Einwanderer, im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen und es gibt bislang zu wenig Knochenfunde, welche diese Theorien bestätigen oder widerlegen könnten.

Aktuelle Untersuchungen des medizinischen Labors von Stjørdal Canadia in Québec gehen der Möglichkeit einer epidemischen Krankheit nach, welche das Aussterben des Feloidea mongolica verursacht haben könnte. Es gibt einige Indizien, die darauf hindeuten. Allerdings dauert die Forschung weiter an.

 

Feloidea amazonicus

Auch wenn sich die Experten*innen uneins über die Existenz des Feloidea amazonicus sind, so kann der Beginn seines möglichen Endes sehr genau datiert werden. Dieses fällt auf den Zeitraum vom Überfall der Spanier unter Hernán Cortés (1519 bis 1521) und dem Untergang des Aztekischen Reiches. Ähnliche Massentötungen und Völkermorde im gesamten südamerikanischen Raum (durch spanische und portugiesische Invasoren) führte im Laufe der Kolonialisierung schließlich zum Aussterben des Feloidea amazonicus.

Befürworter dieser Theorie argumentieren dabei mit den Aufzeichnungen der Eroberer und den Darstellungen von Kreaturen, in den alten aztekischen Ruinen. Diese Darstellungen von Halb-Katze Halb-Mensch und die offensichtliche kulturelle Verehrung, gilt dabei als Beweis für deren Existenz. Mehrere Zeitzeugen berichteten zudem unabhängig voneinander, dass es immer wieder zu Konfrontationen mit Kriegern von "enormer Größe und Kraft kam, die den Kopf einer Bestie auf ihren Schultern trugen."

Ins besondere die Tagebücher von Javier Sánchez, einem Navigator von Hernán Cortés, geben hierzu eine sehr genaue Beschreibung dieser Krieger ab, ohne die übliche religiöse Verblendung oder Herabwürdigung anderer Gelehrter.

 

" (...) Den Mittelpunkt dieser Armee bildete ein Mann, so groß wie ein Berg und Muskeln wie ein tollwütiger Stier, der sogar unseren Schiffszimmermann um eine Kopflänge überragte. Der Hauptmann mit dem Kopf eines blutrünstigen Jaguars, maß ganze zweieinhalb Vara [entspricht etwa 2 Metern] und führte seine Krieger an, wie ein Leitwolf sein hungriges Rudel, welches nichts mehr zu verlieren hat. (...) "

 

Des weiteren beschreibt Javier Sánchez sehr detailliert, wie sich die aztekischen Krieger den Spaniern entgegen stellten, diesen Kampf allerdings aufgrund der weiter entwickelten Waffen ihrer Gegner verloren. Hernán Cortés ordnete schließlich an, die Toten zu entkleiden und ihren Schmuck aus Jaguarfell zu verbrennen, welches für die Azteken eine starke symbolische Bedeutung besaß. Es wird angedeutet, dass es nicht möglich war dieses auch dem besagten Hauptmann zu entreißen, da es wohl fest mit seiner Haut verwachsen und damit sein eigenes war. 

Derartige Berichte stützen die These, nach derer es sich beim Feloidea amazonicus um eine sehr spezielle Form der Erkrankung gehandelt haben könnte, bei welcher sich der Körper des Infizierten nur partiell veränderte. 
Kritiker sind hingegen der Ansicht, dass sämtliche Berichte zu sehr vom Selbstbild der Eroberer verwässert werden und es sich bei allen Beschreibungen um vorwiegend christlich verblendete Übertreibungen handelt.

 

Feloidea etruski C2

Etwa um 1300-1500 vollzog der Feloidea etruski seine Entwicklung zum heutigen C2 Typ, was es ihm ermöglichte seine Transformation teilweise oder vollständig umzukehren. Von allen fünf Typen hat er somit letzten Endes als dominante Art überleben können. Dank seiner sehr guten Anpassung, der verbesserten Überlebenschance nach der Infektion und der Fähigkeit zur reversiblen Transformierung, gelang ihm über die Handelswege eine rasche globale Verbreitung.

Die Infizierten können ein Leben lang unerkannt unter normalen Menschen leben, was es ihnen zudem möglich machte soziale Bindungen einzugehen, Geld und Wohlstand zu erwirtschaften und im Zuge dessen eine eigene, verborgene Gesellschaft zu gründen. Der Zusammenschluss von Familien mit politischer Macht, hat bis heute erhebliche Auswirkungen auf die Feloidea, an deren Spitze Stjørdal und die Familie Bogdanow-Weilsteiner stehen.

Die alten Katzenfamilien sind darüber hinaus das Ergebnis von vielen Jahrhunderten Inzucht, was ursprünglich das Ziel verfolgte, möglichst starke Nachkommen zu zeugen. Mittlerweile hat dies leider dazu geführt, dass innerhalb dieser Familien diverse Erbkrankheiten wüten, was deren Fortbestand erheblich gefährden.

Rückzüchtungsmaßnahmen zur genetischen Stabilisierung, werden aktuell sehr aktiv von Stjørdal Germany verfolgt, unter Verwendung der DNA von Feloidea virales Etruski - Typ C1, welcher aus dem Skelett von Etrusk extrahiert werden konnte.

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